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Oase für iranische Konvertiten

Oase für iranische Konvertiten

Jonathan erlebt als Missionar unter Farsisprachigen, wie wertvolle Freizeiten für iranische Ex-Muslime sind, und zeigt, wie Familien im gemeinsamen Glaubensleben gestärkt werden.

„Lasst uns Festhalten an dem Bekenntnis der Hoffnung und nicht wanken!“ (Hebräer 10,23) Jesus Christus, der alles in Seiner Hand hat und die Last trägt, ist unsere Hoffnung.

Die Ausgangsbeschränkungen in der Corona-Pandemie stellen missionarische und Gemeindearbeit allerorts vor ungeahnte Herausforderungen – und eröffnen neue Wege. So auch bei der Arbeit unter Iranern. Zwar ersetzen telefonische Seelsorge und Online-Gottesdienste keine Gespräche vor Ort, aber die digitale Kommunikation eröffnet neue Möglichkeiten. Es gibt einen regen Gedankenaustausch unter den iranischen Christen weltweit.

Falls die gelockerten Ausgangsbeschränkungen es bis Ende Juli 2020 erlauben, so planen wir, erneut zu einer Freizeit für Farsisprachige einzuladen. Unter dem Thema „Leben als Christ in einem säkularisierten Land“ ist es für die Konvertiten, die oftmals Diskriminierungen erleben, wie eine Oase. Sie fühlen sich nicht allein, da andere mit ähnlichen Schwierigkeiten kämpfen.

Außerdem sind Freizeiten eine gute Möglichkeit, zum christlichen Glauben einzuladen. So kam eine Iranerin, die gegen jegliche religiöse Leidenschaft war, durch die Gespräche zum Glauben. Durch das Lesen des Neuen Testaments ist sie heute überzeugt, dass Gott Liebe ist und er niemanden mit Gewalt zu sich ziehen will.

An den Freizeiten nahmen bisher bereits mehr als 120 Iraner teil. Thematisch ging es im vergangenen Jahr um „Familie und Ehe“, da in der orientalischen Kultur die Familienbeziehung häufig durch Druck und Gewalt belastet wird. Dass beide Ehepartner Verantwortung tragen und Zeit und Mühen investieren sollten, ist dort ein fremder Gedanke. Wenn Jesus im Alltagsleben verankert ist, ist es für die ganze Familie leichter, gemeinsam am christlichen Glauben festzuhalten. Sonst suchen die Kinder ihre Identität oftmals woanders, kehren zurück zu der Religion ihrer Vorfahren und werden radikal. Aus diesem Grund sind Glaubensschulungen und Freizeiten wichtig, deren Themen die Alltagsbedürfnisse der Konvertiten treffen.

Jonathan ist Missionar unter Migranten in Deutschland

Dieser Artikel ist in unserem Magazin move (Aug-Okt 2020) erschienen.