Die Geschichte von Maraya

Die Geschichte von Maraya

Eine Hoffnungsgeschichte aus dem Tagesförderzentrum Zeichen der Liebe in Goce Delchev, Bulgarien:

Maria kam im Alter von fünf Monaten ins Zentrum für soziale Rehabilitation und Integration. Sie ist nach zwei Jungen das dritte Kind der Familie. Der Traum der Mutter war eine Tochter zu haben und nach einer schwierigen und sehr risikoreichen Schwangerschaft kam Maraya zur Welt. Die Geburt verlief schwierig, das Kind war in einem schlechten Zustand. Bei dem Baby wurde das Down-Syndrom diagnostiziert, und das Krankenhauspersonal riet der Mutter, das Kind zu verlassen, da man nicht mit einem Überleben des Kindes rechnete. Die Familie aber entscheidet sich dagegen. Nach einem zweimonatigen Krankenhausaufenthalt kam Maraya zu uns und begann eine intensive Behandlung durch einen Physiotherapeuten und später durch eine Logopädin.

Die Arbeit mit dem Kind dauerte fünf Jahre, in denen die krankheitsbedingten körperlichen Einschränkungen maximal überwunden wurden. Ein stabiler und selbstständiger Gang wurde erreicht, Defizite in der Grobmotorik und teilweise auch in der Feinmotorik wurden überwunden. Dank der Arbeit mit einer Logopädin versteht und befolgt Maraya Anweisungen, beantwortet kurze Fragen und drückt Wünsche aus. Das Kind ist sozialisiert, kann mit anderen Kindern spielen und kommunizieren. Derzeit besucht das Kind einen Kindergarten und nimmt an den Aktivitäten und Spielen der Gruppe teil. Die Eltern bekamen immer Beratung durch unsere Sozialarbeiterin und konnte die Situation annehmen. Maraya ist ein fröhliches und glückliches Kind und wir sind sehr froh sie zu unterstützen und an ihrer Entwicklung teilzunehmen.