Der Missionsdienst unter den Stämmen im Amazonasgebiet ist oft entmutigend für Indigene. Viele brechen den Dienst ab. Andreas und Angelika Totz begleiten sie, damit sie standhaft bleiben.
Wir begleiten Missionare im indigenen Kontext, darunter indigene Missionare im Dienst und in Ausbildung. Manche dieser indigenen Missionare haben noch keine lokale Gemeinde in ihrem Stamm. Die Furcht vor der unsichtbaren Welt bestimmt das Leben der meisten ihrer Stammesangehörigen. Nur Einzelne vertrauen Jesus, der aus dem Animismus errettet und ein neues, befreites Leben schenkt. Diese Indigenen gehen oft ohne Gemeindeunterstützung zur Bibelschule. Viele schaffen die dreijährige Ausbildung nicht. Solche, die schließlich ausgebildet sind, werden von den Bibelschulen in den Missionsdienst entsandt. Vielfach allein auf sich gestellt verbringen sie Jahre, ohne eine Auszeit zu nehmen. Manche geben auf, weil sie keine geistliche und finanzielle Unterstützung haben.
Für Missionare Sorge tragen
Harry Hoffmann vom Global Member Care Network drückt es passend anhand folgender Grafik aus:

Aber in Wirklichkeit will Gott jedem seiner ausgesandten Missionare als seine geliebten Kinder ein Netzwerk der Unterstützung schenken:

Wir sehen uns im Begleiten der Missionare in einer dieser Ecken der Fürsorge-Pyramide. Gerne weisen wir unsere Missionarsgeschwister auf die praktische Bedeutung dieser Netzwerk-Pyramide hin: Durch unser Präsenzangebot können Missionarinnen und Missionare für ein paar Tage bei uns zur Ruhe und Reflexion kommen und wir lernen sie persönlich kennen. Sie können ihren Frust aussprechen und gemeinsam mit uns beten. Unsere Gemeinde vor Ort spendet immer wieder Lebensmittel für ihre Zeit bei uns. Danach kehren sie gestärkt in ihre Einsatzorte zurück. Wenn nötig bieten wir online Beratung und Schulung
an. Immer wieder hören wir, wie dankbar die Missionare für das Interesse und die Unterstützung sind.
Für viele ist die finanzielle Unterstützung ihre größte Herausforderung. Deshalb ist der Partnerschafts- Aufbaukurs eine besondere Hilfe. Doch alle praktischen Hilfsmittel wiegen nicht die Bedeutung der Fürbitte auf. Wir haben es eben nicht nur mit Fleisch und Blut in unserem Missionsdienst zu tun. Daher ist das Gebet mit und für unsere Missionare die oberste Priorität. Mehrmals haben wir erlebt, wie Gott ganz praktisch Anliegen unserer Missionarskollegen erhörte. Gemeinsam danken wir Gott und staunen, wie Herausforderungen vor Ort zu Chancen werden, damit Gottes Liebe in Wort und Tat weitergegeben werden kann.
Angelika und Andreas Totz sind Missionare in Brasilien
Der Artikel ist in unserem Magazin move (Mai – Juli 2026) erschienen.
