Unterstützung der Kinder- und Jugendfreizeiten in der Ukraine

Unterstützung der Kinder- und Jugendfreizeiten in der Ukraine

Seit mittlerweile fünf Jahren dauert der Krieg in der Ukraine an. Besonders schwer betroffen sind die schwächsten Mitglieder der Gesellschaft – die Kinder. Viele von ihnen leben täglich in Angst und Unsicherheit. Jederzeit müssen sie damit rechnen, dass Raketen oder Drohnen einschlagen. Diese ständige Bedrohung hinterlässt tiefe seelische Wunden und führt bei vielen Kindern zu schweren Traumatisierungen.

Besonders betroffen sind Kinder aus den unmittelbaren Kriegsgebieten sowie jene, die aufgrund der Kämpfe ihre Heimat und ihr gewohntes Umfeld verlassen mussten.

Die Aussagen der Kinder aus den Freizeiten des vergangenen Jahres zeigen eindrücklich, wie groß ihre Not ist – aber auch, wie wertvoll diese Freizeiten für sie sind.

Ein Junge namens Eldar (12 Jahre) aus Cherson erzählt:

„Das war mein erstes christliches Camp. Ich war zuvor noch nie in einem solchen Camp. Ich kann ehrlich sagen, dass ich das ganze Jahr darauf warten werde, wieder hierherzukommen.
Unsere Stadt steht unter ständigem Beschuss, und es gibt keinen Ort, an dem man spazieren gehen oder Zeit verbringen kann. Nur wenige meiner Freunde sind noch geblieben. Aber hier habe ich viele neue Freunde gefunden. Ich möchte nicht nach Hause fahren – ich möchte hier mit allen zusammenbleiben.“

Ein anderer Junge berichtet:

„Mein Vater ist Soldat und gilt derzeit als vermisst. Wir bekamen einen Anruf mit dem Angebot, dass ich mich in einem Camp erholen könnte. Anfangs wollte ich nicht hinfahren, weil ich dort niemanden kannte, aber schließlich habe ich zugestimmt.
Ich hatte den besten Betreuer, und ich werde mich mein Leben lang an diese Woche erinnern.“

Mitarbeiter der Freizeiten berichten, dass manche Kinder mit einem erschreckend leeren und tieftraurigen Blick ankommen. Sie wirken verschlossen, gleichgültig und zeigen kaum Emotionen. Doch schon nach einigen Tagen beginnen sich die Kinder zu öffnen. Sie sprechen über ihre Ängste und Erlebnisse, fassen neues Vertrauen und finden langsam wieder Freude. Oft kehrt zum ersten Mal seit langer Zeit wieder ein Lächeln auf ihre Gesichter zurück.

Unsere Partnergemeinden in der Ukraine sehen es als ihre Aufgabe, diesen Kindern in ihrer schweren Situation beizustehen. Durch die Kinder- und Jugendfreizeiten möchten sie den Kindern eine Zeit der Erholung, Geborgenheit und inneren Heilung schenken sowie ihnen durch das Evangelium Hoffnung und neue Perspektive vermitteln.

Die Gemeinden organisieren erholsame Freizeiten mit kreativen Bastelangeboten, Spielen, Sportaktivitäten sowie evangelistischen und seelsorgerlichen Programmen. Ihr Wunsch ist es, möglichst vielen Kindern diese wertvolle Zeit der Erholung und Hoffnung zu ermöglichen.

Unterstützung von Kinder- und Jugendfreizeiten in der Ukraine | Allianz-Mission

Doch die finanziellen Möglichkeiten vor Ort sind sehr begrenzt. Deshalb wenden sich unsere Geschwister in der Ukraine an Christen und Unterstützer in westlichen Ländern und bitten um Hilfe.

Mit Ihrer Spende helfen Sie dabei, Kindern aus Kriegsgebieten Momente des Friedens, neue Hoffnung und liebevolle Begleitung zu schenken.

Wir danken Ihnen herzlich für Ihre Unterstützung!