Das Gebetshaus Digital Hope ist ein digitales Zuhause für Hoffnungssuchende.
Evangelisation und Gemeindegründung
Das wiederkehrende Thema meines Lebens ist Leid – es gab bisher viel zu viel davon, von Kindheit an. Als 15-Jährige lernte ich Jesus kennen und er beschenkte mich mit neuem Leben, Lebensmut und einem tiefen Vertrauen zu ihm. Doch auch, wenn es zwischen den einzelnen Schicksalsschlägen und Katastrophen immer wieder gute Phasen voll Dankbarkeit und Lebensfreude gab, ging es doch immer weiter bergab. Bis ich mich schließlich als Alleinerziehende mit zwei Kindern nahezu mittellos in einem sozialen Brennpunkt wiederfand.
Vielleicht stimmt es, was man über den Tiefpunkt sagt, jedenfalls habe ich Jesus dort nochmal ganz neu kennengelernt und mein Leben neu geordnet. Ich habe Gott als Vater allen Trostes erfahren und erlebte wieder die Freude und das Vertrauen, wie ich es aus den ersten Jahren meines Christsein kannte, nur noch viel tiefer und gereifter. Ich begann auch wieder, anderen von meinem Glauben zu erzählen. Schließlich bekam ich von Gott den Auftrag, andere zu trösten: “Gott tröstet uns in all unserer Bedrängnis, damit wir die trösten können, die in allerlei Bedrängnis sind, durch den Trost, mit dem wir selbst getröstet werden.” (2. Korinther 1, 4)
Warum lässt Gott das zu? Wo war Gott? Warum hat Gott meine Gebete nicht erhört? Was muss ich tun, damit er mich hört? Kümmert sich Gott wirklich um mich, oder bin ich ihm egal? Kann Gott mir meine Schuld vergeben? Wie kann ich Wissen, dass ich wirklich zu Gott gehöre? Wie kann ich Gott in meinem Leben erleben?
Manchmal lösen äußere Nöte diese Fragen aus, manchmal brodeln sie aber auch schon lange unter der Oberfläche und werden durch einen Lebensumstand freigelegt. Diese Fragen sind schmerzhaft, existenziell und brauchen dringend eine Antwort. Es gibt viel Leid und Not in der Welt und es gibt viele Wege, trostbedürftig zu werden, aber es ist schwierig, Trost zu finden. Außerdem stehen wir uns mit unseren Verletzungen, Ängsten und Erwartungen oft selber im Weg. Daher biete ich Frauen, die sich mit diesen Fragen beschäftigen, Begleitung an:
Für diese Angebote nutze ich die Möglichkeiten, die es im digitalen Raum gibt: Mails, Chats, Zoom, Podcasts, Onlinegruppen oder Kurse… Aktuell findest du mich als Mitarbeiterin bei Divine Connect im Gebetshaus Digital Hope. Wenn es gewünscht ist, vermittle ich auch analoge Kontakte, zum Beispiel zu Seelsorgern, Therapeuten, in Gemeinden.
Wenn ich gerade nicht als Missionarin unterwegs bin, bin ich gerne draußen. Oft mit meinem Hund. Und am liebsten dort, wo es viel Wind, Weite und Wasser gibt. Im Idealfall auch einen funkelnden Sternenhimmel. Zum Reisen habe ich meinen Caddy ein bisschen umgebaut und kann damit wochenlang in Skandinavien unterwegs sein.
Ich lese nicht nur gerne, sondern schreibe als freie Autorin auch selber, bin nach dem Urteil von Freunden und Familie eine Sterneköchin und manchmal bleibe ich an Spielen wie Gardenscapes hängen. Ich kann gut alleine sein, kann mich stundenlang mit Gott in meiner Kirche treffen, verbringe aber auch gerne Zeit mit Freundinnen – legendär sind unsere Puzzle- oder Escapespiele-Treffen.
Unser Dienst wird komplett durch Spenden ermöglicht. Unterstützen Sie die Arbeit von Conny Hahn hier mit Ihrer Spende.
Digitaler Raum (Deutschland)
Digitale Missionarin, Sozialarbeiterin/-pädagogin