Ai HOPE Church

Ai HOPE Church – Japan

Japan – ein faszinierendes Land mit Schattenseiten.
Die Japaner gelten als eine der größten unerreichten Volksgruppen der Welt. Von ca. 127 Mio. Einwohnern sind weniger als 1 % Christen. Im Land herrscht extremer Materialismus und zugleich starke Orientierungs- und  Hoffnungslosigkeit.

Die Einstellung der Japaner dem Christentum und Christen gegenüber ist größtenteils positiv, allerdings gibt es nur wenige, meist recht kleine Gemeinden mit durchschnittlich ca. 30 Gemeindemitgliedern.

Inazawa, die Stadt, in der sich die Ai HOPE Church befindet, ist eine Stadt mit 138.000 Einwohnern am Nordrand der Millionenmetropole Nagoya. Dort wohnen viele Familien mit Kindern und Jugendlichen.
Es herrscht eine starke Bindung an shintoistische Riten und Gebräuche und die Anzahl der Christen liegt bei um die 0,1%.

Die Ai HOPE Church ist die Nachfolgearbeit des Jugendzentrums „HOPE“,  das im Herbst 2003 als evangelistisches Projekt gegründet wurde, um vor allem junge Menschen mit dem Evangelium zu erreichen.
Der Start der Gemeindegründung war dann im April 2014, ebenso die Berufung von Yutaro Masuda zum Jugendpastor . Das Gebäude und das Grundstück der Ai HOPE Church wurden dann im Juli gekauft.

„Ai“ bedeutet Liebe, „HOPE“ bedeutet Hoffnung, „Church“ bedeutet Gemeinde Jesu Christi.
Wir als Ai HOPE Church wollen Liebe und Hoffnung an die Japaner weitergeben, mit der wir durch die Beziehung zu Jesus Christus selbst beschenkt wurden.

Leistungsdruck

Die japanische Gesellschaft ist eine Hochleistungsgesellschaft. Es geht nicht um die Ziele, Wünsche und Bedürfnisse des Individuums, sondern um das Ergebnis für die Gemeinschaft. Oft zählt daher nur die Leistung und die Anpassung an die Gruppe.

Wer es nicht schafft, sich zu integrieren, wird schnell ausgegrenzt und gerät ins Abseits, ganz nach dem Motto „Der herausragende Nagel wird eingeschlagen.“

Die Folgen dieses immens hohen Drucks sind ein hohes Maß an Schul- und Gesellschaftsaussteigern (etwa eine Million „Drop-out-Kids“) und eine hohe Selbstmordrate – circa doppelt so hoch wie in Deutschland.

Religiosität

Die Japaner sind meist Shintoisten, Buddhisten oder beides gleichzeitig. Sie gelten als eine der größten unerreichten Volksgruppen der Welt (ca. 127 Mio. Einwohner, davon weniger als 1 % Christen).

Hilfe und Heil suchen sie bei Millionen Göttern in tausenden Schreinen und Tempeln. Alles kann zu einem Gott werden. Die Einstellung vieler Japaner ist: „Hauptsache ist doch, dass ich fest an was glaube. Was ich glaube, ist dabei nicht so wichtig!“ Und: „Am Wichtigsten ist, dass es irgendwie hilft“
Vor allem bei Problemen, Krankheit oder bevorstehenden Prüfungen wird Hilfe bei den vielen Schreinen oder Tempeln gesucht. Schuld- und Schamgefühle oder andere Lasten versucht man durch spirituelle Riten und durch Teilnahme an religiösen Festen loszuwerden. An den Hausaltären werden die Ahnen als Götter verehrt. Viel Angst ist dabei im Spiel: „Was passiert wohl, wenn ich das nicht tue…?“

Zukunftsängste

Das Vertrauen vieler Japaner in die Politik und Technik ist seit der Atomkatastrophe von Fukushima im März 2011 erschüttert. Die japanische Wirtschaft kommt nach Jahren der Rezession nicht recht auf die Beine.

Immer mehr Japaner kehren ihrer Heimat den Rücken zu und versuchen einen neuen Start im Ausland. Dabei bestimmt viele die Sehnsucht, etwas zu finden, was trägt und ihrem Leben Sinn und Ziel gibt; die Hoffnung auf eine heile, sichere Zukunft.

Liebe erfahren

Die Ai HOPE Church (AHC) bietet einen Platz an, wo Menschen – egal mit welchem Hintergrund – Achtung und Annahme erfahren, ohne eine Gegenleistung erbringen zu müssen. Dort können die Japaner echte Liebe finden und den eigenen Wert, unabhängig von irgendeiner erbrachten Leistung, entdecken.

Offene Events, Partys, Sportprogramme, Gospelchöre, Sprachklassen, Freizeiten und Aktionen machen Lust zum Kommen und Mitmachen, einfach so, ohne Druck und Gegenleistung.

Glauben finden

In der AHC können Einheimische die Einzigartigkeit des Gottes der Bibel entdecken. Sie werden eingeladen, seinem Sohn Jesus Christus das volle Vertrauen zu schenken, um dadurch nachhaltige Hilfe, Vergebung von Schuld und Heil und Heilung zu erfahren.

Verschiedene Angebote helfen, Jesus kennenzulernen und im Glauben zu wachsen.
Kreative Gottesdienstformen und Gebetsnächte mit jugendgemäßer Musik, einer inspirierenden Message und Gemeinschaft führen Christen wie Nichtchristen zur Anbetung des lebendigen Gottes und zu einer tiefen Begegnung mit Jesus.

Eine Zukunft voll Hoffnung

Die AHC bietet die Möglichkeit, offene Fragen über „Gott und die Welt“, über Sinn und Ziel des Lebens zu stellen. Durch die Beschäftigung mit Gottes Wort können die Japaner tragende Antworten für eine Zukunft voller Hoffnung finden.

Eine bunte Vielfalt von Bibelkleingruppen helfen denen, die schon Christen sind, oder anderen, die es noch werden wollen, die Bibel besser kennenzulernen und tiefgreifende Veränderung durch die Kraft des Heiligen Geistes zu erfahren.