Gemeindegründung mit Café in Saratow
Aktiv seit: 2026
Zu diesen Bereichen gehört das Projekt: Evangelisation und Gemeindegründung
Gemeindegründung mit Café in Saratow
Mitten in der Fußgängerzone von Saratow – an der Straße mit dem größten Menschenstrom der Stadt – soll ein neuer, offener Treffpunkt entstehen: ein Café mit Raum für Begegnung, Gespräche und geistliche Angebote. Aus diesem Ort heraus will unser Partner, die Gemeinde für alle Völker, eine neue Gemeinde gründen – mit besonderem Fokus auf junge Erwachsene und Studierende.
Das Konzept verbindet zwei Dinge:
- Café als Anziehungs- und Begegnungsort (auch mit Sitzplätzen und Ausgabe nach draußen)
- Gemeindegründung mit regelmäßigen Gottesdiensten, evangelistischen Projekten und alltagsnahen Formaten unter der Woche.
Wir träumen von einer Gemeinde mitten im Herzen von Saratow:
Ein Ort, an dem Menschen willkommen sind, echte Gemeinschaft erleben und Jesus kennenlernen – Schritt für Schritt, im Alltag, in Beziehungen. Durch einen offenen Treffpunkt in der Fußgängerzone soll Hoffnung sichtbar werden: für Studierende, junge Erwachsene und alle, die nach Orientierung, Sinn und neuer Perspektive suchen.
In Saratow gibt es zwar geistliche Bedürfnisse – aber auch große gesellschaftliche Belastungen. Die Stadt gehört in Russland zu den Regionen mit hohen psychischen Belastungsindikatoren; gleichzeitig fehlen gerade in stark frequentierten Innenstadtlagen Orte, an denen Menschen niedrigschwellig Vertrauen fassen, Fragen stellen und Hoffnung erleben können.
Hinzu kommt: Gemeindegründung in gemieteten Räumen ist riskant. Vermieter können kurzfristig kündigen, und Freikirchen werden vor Ort teils negativ wahrgenommen. Das macht stabile, langfristige Arbeit schwer. Deshalb setzt das Projekt bewusst auf den Kauf eines geeigneten Objekts statt auf Miete.
Die Lösung ist ein dauerhaft gesicherter Standort in der Fußgängerzone – ein eigenes Objekt (ca. 130 m²), das Café und Gemeindegründung räumlich verbindet. Das Team kann dadurch:
- Evangelistische Aktionen direkt vor Ort durchführen und Menschen unkompliziert ins Café einladen
- Beziehungen aufbauen und vertiefen (statt nur kurze Straßenkontakte)
- Regelmäßige Gottesdienste und Wochenformate im gleichen Raum anbieten
- Synergien zwischen Café-Betrieb und Gemeindeleben nutzen.
Die Arbeit ist nicht theoretisch: In einer Testphase wurden bereits mehrere Outreach-Einsätze umgesetzt – mit messbaren Kontakten und Einladungen in gemietete Räume. Ein Gemeindegründungsteam mit klaren Rollen ist aufgebaut; geistlich begleitet wird das Projekt u. a. durch Pastor Grigory, die Begleitung von Seiten der Allianz-Mission erfolgt durch Albert Giesbrecht.
Finanzbedarf (Kauf des Objekts)
- Gesamtvolumen: 165.000 €
- Ein Teil des Objekts (Café-Bereich) wird durch Café-Betreiber getragen
- Lokale Eigenleistung in Höhe von bisher über 30.000 € wurde bereits gesammelt u. a. durch Spenden und Verkäufe.
- Als Allianz-Mission wollen wir 67.000 € durch Spenden beitragen.








