Oscar Muriu ist Leiter der kenianischen Nairobi Chapel und Roland Werner Sprachwissenschaftler und Theologe. Mit ihren Vorträgen bereicherten sie beide den AM-Freundestag am 29. Juni 2024 in Ewersbach. Ein Überblick. Oscar Muriu und Roland Werner betonten in ihren Vorträgen eindringlich die zentrale Rolle der Mission in der heutigen und zukünftigen Christenheit. Beide sprachen mit Leidenschaft …
Oscar Muriu ist Leiter der kenianischen Nairobi Chapel und Roland Werner Sprachwissenschaftler und Theologe. Mit ihren Vorträgen bereicherten sie beide den AM-Freundestag am 29. Juni 2024 in Ewersbach. Ein Überblick.
Oscar Muriu und Roland Werner betonten in ihren Vorträgen eindringlich die zentrale Rolle der Mission in der heutigen und zukünftigen Christenheit. Beide sprachen mit Leidenschaft über die Verantwortung und Ehre, Teil der Mission Gottes zu sein.
Die Kirche in Europa hat das Evangelium einst in die Welt getragen. Jetzt ist es an der Zeit, dass wir als afrikanische Christen ihnen beistehen.
Oscar Muriu hob hervor, dass Afrika die jüngste und dynamischste Kirche der Welt hat und eine große Verantwortung trägt. Er erinnerte daran, dass die afrikanische Kirche, obwohl sie jung und voller Leben ist, vor großen Herausforderungen steht. Dennoch vertraue sie auf den unbegrenzten Gott und gehe mutig ihren Weg. Sie müsse nicht nur für den eigenen Kontinent, sondern auch für Europa eine Rolle spielen. „Die Kirche in Europa hat das Evangelium einst in die Welt getragen. Jetzt ist es an der Zeit, dass wir als afrikanische Christen ihnen beistehen,“ sagte er und rief dazu auf, die globale Mission voranzutreiben.
Roland Werner griff diesen Gedanken auf und unterstrich die Bedeutung des gemeinsamen Handelns in der Mission. Er hob hervor, dass Mission keine Einbahnstraße mehr ist und die Zusammenarbeit zwischen Christen aus allen Teilen der Welt unerlässlich ist. „Wir brauchen einander, aus Ost und West, aus Nord und Süd,“ sagte Werner und forderte dazu auf, gemeinsam an der Erneuerung der Kirche mitzuwirken. Er ergänzte Murius Botschaft, indem er den Glauben in Gottes Wirken hervorhob: „Wenn wir mit unserer Kraft am Ende sind, ist Gott noch längst nicht am Ende.“
Wenn wir mit unserer Kraft am Ende sind, ist Gott noch längst nicht am Ende.
Beide Redner stimmten darin überein, dass Mission nicht nur eine Aufgabe, sondern eine Ehre ist, die jeder Christ tragen darf. Während Muriu den globalen Auftrag im Zentrum hatte und die afrikanische Kirche aufrief, Europa zu unterstützen, fügte Werner hinzu, dass Mission überall im Alltag und im Miteinander gelebt werden muss. Er schloss mit der Aufforderung, mutig zu sein und die Möglichkeiten, die sich im Alltag bieten, zu ergreifen.
Gemeinsam zeichneten Muriu und Werner das Bild einer globalen Christenheit, die durch Zusammenarbeit, Vertrauen und Mut gestärkt wird. Sie riefen dazu auf, sich dieser Mission anzuschließen – als eine weltweite Gemeinschaft von Christen, die gemeinsam daran arbeiten, das Evangelium in die Welt zu tragen und dabei auf Gott zu bauen, der bereits überall am Werk ist.
Der Artikel ist in unserem Magazin move (November 2024 – Februar 2025) erschienen.



