Krankenhaus Shunga

Krankenhaus Shunga

Das Krankenhaus in Shunga (Shunga Health Centre) bietet Menschen in der Umgebung medizinische Versorgung. In den vergangenen Jahren hat sich dort viel getan:

Im Versuch, das Health Centre für die Zukunft fit zu machen, ging die Leitung des Health Centres auf ein Angebot des Staates ein, das Health Centre zu einem Krankenhaus aufzurüsten. Dann wird der Staat das Haus zu einem Kreiskrankenhaus ernennen, was bedeutet, dass qualifiziertes Personal entsandt werden kann und deren Gehälter vom Staat getragen werden.

RedChairity, die Charity der XXXLutz Möbelhäuser, hat freundlicherweise die Bereitschaft zur Finanzierung in Jahresschritten zugesagt.

Die Renovierungen und der Neubau von Gebäuden ist auf fünf Jahre geplant und die Umsetzung startete im März 2017 mit dem Bau von weiteren Mitarbeiterhäusern, damit vom Staat entsandte Mitarbeiter in dieser entlegenen Gegend eine adäquate Wohnmöglichkeit erhalten.

In den letzten 3 Jahren konnten außerdem neue Krankensäle, ein neuer OP und eine neue Geburtsstation gebaut werden. Das ist eine Investition in die Zukunft der Gesundheitsversorgung für etwa 10.000 Menschen im Einzugsbereich.

Nachdem die Gebäude für die nächsten Jahrzehnte bereit sind, sollen nun die Stationen auch neu eingerichtet werden. Ein neues Krankenhausbett kann für 250,-€ gekauft werden. Und etwa 85 neue Betten werden gebraucht. Heißt: Es werden 21.500,-€ für neue Betten gebraucht – und das neben den Kosten zur Unterstützung von Menschen ohne finanziellen Rückhalt und die Weiterbildung von Mitarbeitern (siehe das Projekt in Matyazo).

Mangelnde medizinische Versorgung

Das nächste Städtchen liegt für die Menschen an der Burundigrenze ca. 40 km entfernt. Dementsprechend ist es für sie schwer, in medizinischen Nöten angemessen versorgt zu werden.

Somit sind die Menschen im ärmeren Westen Tansanias mit ihren Krankheiten häufig recht allein gelassen.

© Noël Kachouh

Verlässliche medizinische Versorgung

Die Mitarbeiter im Shunga Health Centre möchten die Menschen in der größeren Umgebung in diesen Bereichen Hilfe anbieten:

  • gute und verlässliche Basis-Gesundheits-Versorgung für die gesamte Bevölkerung
  • mit dem neuen OP auch bei schweren Geburten Leben retten
  • punktuelle Hilfe für die Ärmsten geben in Fürsorge für Waisen und Witwen
  • die gute Botschaft von Jesus Christus weitergeben und Menschen anleiten, ihm nachzufolgen

Shunga bietet dafür mit seiner Lage im ärmeren Westen Tansanias sehr gute Möglichkeiten. Auch, wenn die Hilfe nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist, ist sie Hilfe für Menschen in Not – und ist daher lebensrettend und -erhaltend.

© Noël Kachouh