Krankenhaus Shunga

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Tansania |
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„Wir lieben, weil Christus uns zuerst geliebt hat.“ – 1. Joh 4,19

Das Shunga Mission Hospital befindet sich in dem kleinen Dorf Shunga in der Region Kigoma nahe des Tanganyikasees ganz im Westen Tansanias. Im Gebiet um Shunga gibt es noch immer sehr schlechte Straßen und der Zugang zu Bildung und medizinischer Versorgung ist schwierig. Korruption ist eine weitere Herausforderung, auch im medizinischen Bereich.

Seit 1927 waren in Shunga Missionare aktiv. Eine kleine Dorfgesundheitsstation und ein Kinderheim wurden gestartet, und die Arbeit wuchs mit den Jahren. Heute werden im Krankenhaus täglich ambulante und stationäre Patienten behandelt, Operationen durchgeführt und viele Kinder entbunden.

Vom Gesundheitszentrum zum Krankenhaus
Seit 2014 plante das Leitungsteam für die Registrierung als Krankenhaus und der Krankenhausneubau begann, der 2022 abgeschlossen wurde. Die neuen Gebäude und Abteilungen wurden daraufhin ausgestattet und gut ausgebildete Mitarbeiter eingestellt, um die staatlichen Anforderungen an ein Krankenhaus zu erfüllen. Am 6.3.2024 wurde die Gesundheitseinrichtung offiziell als Krankenhaus registriert.

Im Krankenhaus kann nun eine breitere Behandlungspalette angeboten und die Leistungen besser mit den Krankenkassen abgerechnet werden. Außerdem schafft die Anerkennung als Krankenhaus die Möglichkeit, staatliche Unterstützung für Personalkosten und die Einstellung dringend benötigter Mitarbeiter zu beantragen.

Das Krankenhaus ist Teil der Anglikanischen Kirche West Tanganyikas. In den letzten Jahren wurde ein Prozess gestartet, der die Übernahme von mehr Verantwortung für die Leitung des Krankenhauses durch die Diözese als Ziel hat. Es braucht den Aufbau gut funktionierender Leitungsstrukturen und einer stabilen Finanzierung, damit das Krankenhaus auch in der Zukunft Bestand hat. Gleichzeitig findet bereits die Übergabe der Krankenhausleitung an das nationale Team statt.

Motto: Wir lieben Menschen, weil Gott uns zuerst geliebt hat
Ein wichtiger Teil der Arbeit in Shunga ist die Seelsorge. Die Krankenhauspastorin hat Zeit für die Patienten, für Gespräche und Gebet. In den täglichen Morgenandachten wird Ermutigung und Hoffnung gegeben und die Chance, Jesus Christus kennen zu lernen.

Die Mitarbeiter in Shunga sind dankbar, dass Gott die medizinische Arbeit in Shunga über die Jahrzehnte gesegnet hat.
Sie blicken voller Zuversicht auf die Zukunft in der Gewissheit, dass er es auch weiterhin tun wird.

 
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Die Not

Mangelnde medizinische Versorgung

Das nächste Städtchen liegt für die Menschen an der Burundigrenze ca. 40 km entfernt. Dementsprechend ist es für sie schwer, in medizinischen Nöten angemessen versorgt zu werden. Somit sind die Menschen im ärmeren Westen Tansanias mit ihren Krankheiten häufig recht alleingelassen.

Finanzielle Schwierigkeiten

Viele Patienten, die nach Shunga kommen, leben unter sehr einfachen Bedingungen und meist von den Erträgen ihrer eigenen Landwirtschaft. Für manche Menschen ist deshalb der Arztbesuch oder der Krankenhausaufenthalt auf Grund der sozialen Herausforderungen sehr kostspielig. Wenige Menschen haben eine Krankenversicherung, die Kosten übernimmt.

So gehen wir es an

Unsere Lösung

Verlässliche medizinische Versorgung

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Shunga Health Centre möchten die Menschen in der größeren Umgebung in diesen Bereichen Hilfe anbieten:

  • gute und verlässliche Basis-Gesundheits-Versorgung für die gesamte Bevölkerung
  • mit dem neuen OP auch bei schweren Geburten Leben retten
  • punktuelle Hilfe für die Ärmsten geben in Fürsorge für Waisen und Witwen
  • die gute Botschaft von Jesus Christus weitergeben und Menschen anleiten, ihm nachzufolgen

So soll auch den Patienten im ärmeren Westen Tansanias eine kostengünstige Behandlung ermöglicht werden. Auch wenn die Hilfe nur wie ein Tropfen auf dem heißen Stein erscheinen mag, ist sie Hilfe für Menschen in Not – und ist daher lebensrettend und -erhaltend.

Hier gibt's was zu hören, sehen, lesen

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Nur wenige Tage

Carolina Schrodt arbeitet als Kinderkrankenschwester in Shunga, Tansania. Bei ihrer Arbeit sieht sie junges Leben erwachen und auch sterben. Sie teilt ihre Gedanken zur Würde...
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