Der Indschīl-Fonds

Warum gibt es den Indschil-Fonds?

In Deutschland leben rund fünf Millionen Menschen mit muslimischen Glaubenshintergrund. In vielen christlichen Gemeinden ist aber ihr starkes zahlenmäßiges Wachstum nicht angekommen. Ein Grund hierfür ist sicherlich, wie kulturell anders viele deutsche Gemeinden Muslime empfinden. Zudem fällt es scheinbar vielen deutschen Christen schwer, mit Menschen anderer Kultur und Herkunft über den Glauben zu sprechen. Auch ist der Islam für viele zu unbekannt, so dass nicht klar ist, wie die Unterschiede oder auch Gemeinsamkeiten angesprochen werden können.

 

Indschil-Fonds

Das erreichen wir mit dem Indschil-Fond

Mehrere MBB (Muslim background believer = Gläubige mit muslimischem Hintergrund) arbeiten heute im Team Internationalen Arbeit in Deutschland der Allianz-Mission. Sie betreuen Migrantengruppen innerhalb von Gemeinden, evangelisieren in Großstädten oder leiten deutschland-weit Hauskreise über Zoom.

Gerade diese Mitarbeiter sind unserer Erfahrung nach in der Arbeit mit Muslimen in Deutschland hervorragend ausgerüstet, denn:

  • Sie kennen die Kultur
  • Sie können die jeweiligen Sprachen der einzelnen Gruppen, wie Farsi, Arabisch, Türkisch, Bulgarisch, …
  • Sie wissen um die offenen Fragen im Islam und welche Themen des christlichen Glaubens gerade für Muslime wichtig sind

Die Herausforderung besteht gerade für diese Mitarbeitenden darin, dass sie nur schwer einen Unterstützerkreis aufbauen können. Dies ist für die allermeisten Missionare der übliche Weg, um den Dienst zu finanzieren. Doch haben viele MBB weder deutsche Heimatgemeinden noch zahlreiche Bekannte in Deutschland, die dabei mit Spenden helfen könnten. Die Netzwerke, die sie hier aufbauen, bestehen meist aus Menschen ihrer Zielgruppe: Migranten, Flüchtlinge oder Hilfsarbeiter, die selbst mit wenig Einkommen auskommen müssen.

Daher haben wir den Indschil-Fonds gegründet! Wer in diesen Fonds investieren möchte, fördert die Evangelisation unter Muslimen in Deutschland und setzt sich mit dafür ein, dass mehr Muslime die gute Nachricht von Jesus Christus hören und zum Glauben an ihn kommen.

 

Damit Muslime Jesus kennenlernen

Den Glauben mit Muslimen teilen

Gute Gründe für Ihre Spende

  • Muslime erfahren von Jesus Christus und werden Nachfolger des Messias
  • Ihre Spende unterstützt ehemalige Muslime dabei, ihrem Herzen zu folgen und evangelistisch tätig zu sein.
  • Aufgrund von niedrigen Verwaltungskosten kommt Ihre Spende an.
  • Ihre Spende ist steuerabzugsfähig, Sie erhalten eine Spendenbescheinigung von uns.
  • Wir legen Wert auf Transparenz und geprüfte Buchführung.

Ich sehe die große Leidenschaft und Begeisterung meiner Kollegen, die ein großes Herz für Muslime haben. Entweder, weil sie selbst früher Anhänger des Islams waren, oder weil Gott ihnen eine besondere Liebe für diese Menschen geschenkt hat. Und ich sehe gleichzeitig den großen Bedarf für ein stärkeres Engagement gerade hier in Deutschland, was die Evangelisation betrifft. Hier können wir auch von anderen Kulturen lernen, die eine höhere Priorität auf persönliche Ansprache legen.

Umso dankbarer bin ich für meine Kollegen, die ihren Dienst hier in Deutschland tun und sich täglich dafür einsetzen, dass Muslime von Jesus Christus und der großen Hoffnung in einem Leben mit ihm hören. Vielen Dank, wenn Sie sich mit dafür einsetzen, dass sich diese Mitarbeiter voll auf ihren Dienst konzentrieren können ohne gleichzeitig zu ihrem pastoralen Dienst noch andere Jobs annehmen zu müssen, um ihre Familien zu ernähren.

Ist irgendetwas unklar?

Bei Fragen zum Indschil-Fonds bin ich gerne für Sie da!

Unsere Mitarbeiter der Mission unter Muslimen

What motivates me the most to evangelize is greatest command of our Lord to go and love even our enemies our light must shine and always being ready to answer for reason of our hope and faith. Freely we received we should Freely give.

My wife Tiffany was born in a Buddhist family in Vietnam and I was born in a Muslim family in Iran. Because of the Vietnam War, Tiffany moved to the USA when she was only 12 years old. I moved to Denmark right after the Islamic Revolution in Iran in 1979. Interestingly, we both were born of/in Spirit in 2001. The Lord Jesus, out of His grace and mercy, saved us both from this dark world and brought us into His light and life.I (Ebrahim) moved to Denmark as a refugee in 1983. I lived in Denmark for 17 years. I gained Electronic Engineering in Odense University. In January 2000, because of my profession I moved to the Island of Bali, Indonesia. And it was here, the Prophet Jesus became my Lord, my Savior, and my God. After 4 years in Indonesia, the Lord took me to Jordan and Syria. After a short while, God took me to England to study His Word. I gained BA and MA in Christian Theology at London School of Theology (LST). In 2010, my Lord took me to the USA. I gained PhD in Christian Theology/Philosophy at Gateway Seminary California. The Holy Spirit spoke to both of us (Tiffany and I) to move to Europe in 2019. But we did know where in Europe. We prayed and asked the Lord where in Europe. He said, “Germany.” We asked where in Germany. Our Master said, “Leipzig.” And here we are in Leipzig.Glory to God in the highest.

Damals, als ich 1984 in Deutschland zum Glauben an Jesus kam, war dies für mich ein unglaubliches Ereignis in meinem Leben. Im Iran hätte ich mir absolut nicht vorstellen können, dass ich ein neues Testament in der Hand nehme, darin lese und zum Glauben komme. Da ich selbst diese Möglichkeit hier bekommen habe, habe ich mich gefragt, wie gehen meine Landsleute wieder nach Hause zurück? Als Atheisten, Muslime oder Christen? Das hat mich bewegt in den vollzeitigen Dienst zu gehen, um meine Landsleute mit dem Evangelium zu erreichen und ihnen im Glauben zu helfen, dass sie selbst als Zeuge für Jesus auftreten können!

As an Iranian MBB, as soon as I came to the Christian faith, I aspired to reach out to the other unreached Persian speaker fellows for Christ, and I have done that with honor during the last 25 years. These are unique days in Germany as displaced people are leaving restricted countries due to war or economic failure and coming here to find safety and stability.  Migration on this scale creates challenges culturally and politically, but it also offers unprecedented opportunity for the local church to fulfil local church’s missions mandate.  My vision and goal is to equip and develop the next generation Persian speaking missionaries and leaders in Europe. That makes me do what I’m doing right now as an Iranian MBB in Europe.

Ich habe meine Berufung zur Mission unter Muslimen erkannt, als mir bewusst wurde, wie sehr Gott sie liebt und wie wenige Ihn wirklich kennen. Am meisten begeistert es mich zu sehen, wie Herzen für das Evangelium aufgehen, Leben sich verändern und echte Freundschaften im Licht von Jesu Liebe entstehen.

Ich begann meine missionarische Arbeit unter Muslimen, nachdem ich den Islam verlassen und an Christus geglaubt hatte. Über den amerikanischen Sender Alkarma wurden drei Episoden ausgestrahlt, in denen ich meine Glaubensgeschichte erzählt habe. Anschließend begann ich, über die Medien direkt evangelistische Videoclips an Muslime zu senden. Ich stellte fest, dass Millionen von Muslimen mir folgten und dass ich viele Herzen berühren konnte. Auch für die Kirchengemeinde war ich eine Quelle der Ermutigung und Stärkung. In diesem Moment erkannte ich, dass Gott mich berufen hat, ein vom Heiligen Geist erfüllter Evangelist zu sein

Was mich begeistert, Muslimen zu dienen, ist der Herr Jesus Christus, der sich für uns geopfert hat, gelitten hat und alles gegeben hat, damit wir frei von Sünde leben können. Der Herr hat uns gelehrt und beauftragt, mit ihm Teilhaber an der Botschaft der Erlösung und der Versöhnung zwischen Mensch und Gott zu sein.

Ich war selbst Muslim und weiß genau, dass Muslime Gott lieben. Doch sie brauchen die Erkenntnis des wahren Gottes. Ich kann für diese Mission arbeiten und empfinde eine große Verantwortung, denn sie sind meine Familie und meine Liebsten. Ich wünsche mir von Herzen, dass sie durch den Heiligen Geist Erlösung erfahren. Wichtig ist auch, dass ich diese Aufgabe als meine Berufung empfinde, weil ich die islamische Scharia verstehe und mich frei und sicher unter muslimischen Gemeinschaften bewegen kann. Ich weiß, wie ich ihnen die Botschaft mit Weisheit und Sanftmut überbringen kann – denn ich weiß, dass auch ich ein sündiger Mensch war, und wir alle Gottes Hilfe brauchen, um Freiheit und Erlösung zu erlangen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!