Willi Ferderer
Ich bin Willi, verheiratet, habe drei verheiratete Töchter und fünf Enkelkinder. Als Familie ist jeder von uns fünf in einem anderen Land und auf vier Kontinenten geboren.
Ich habe nach meinen Berufsausbildungen als Mechaniker und Kaufmann für Bürokommunikation noch den M.A. in Missiologie (CIU) in Korntal erworben.
Wir waren etwa zehn Jahre (1988–1998) unter Muslimen in Senegal in der Gemeindegründungsarbeit (mit WEC International) tätig. Danach war ich in einer freien Baptistengemeinde mit 450 Mitgliedern (1989–2005) angestellt und gründete auch eine kleine Gemeinde und eine Bekenntnisschule. Ich leitete anschließend das kleine Missionswerk der Mennoniten, DMMK (2006–2010) und arbeitete dabei auch ein Jahr für die Mennonite World Conferenz (MWC), für die Kommission für Mission, früher „GMF“. Dabei organisierte ich mit internationalen Leitern eine große und mehrere kleinere Missionskonferenzen. Zuletzt arbeitete ich bei der Allianz-Mission als Referent für Internationale Arbeit. Nun bin ich als Rentner weiter aktiv.
Ich sehe mich als Brücken-Mensch und Vernetzer zwischen internationalen Christen im Reich Gottes und bin in der glücklichen Lage, mein Herzensanliegen und Hobby auch in meiner Rente ausleben zu können.
Das Volk der Fulani/ Fulas lebt über ganz Westafrika verteilt. Sie sind stark von Islam und Animismus geprägt, weshalb es schwer ist, sie mit dem Evangelium zu erreichen. Wer zum Glauben kommt, gilt als Verräter seiner Kultur und erlebt Verfolgung. Doch die Fulani gelten missiologisch als Schlüsselvolk. Deshalb wirkte ich von 1988-1998 unter ihnen im Senegal als Missionar. Viele Kontakte von damals sind bis heute geblieben. Einige wurden Christen, manche sind heute sogar Pastoren. Leider ist ihr Dienst immer noch sehr herausfordernd:
Die Zahl der Fula-Christen ist stark zurückgegangen, da die Gute Nachricht kaum kultur-relevant weitergegeben wird. Viele Fula-Christen sind verstorben, weggezogen, oder im Glauben schwach geworden. Die Gemeinden in Velingara und Umgebung sind zwar gewachsen, aber sie bestehen aus Menschen anderer Ethnien und Sprachen.
Deshalb suchen wir aktuell neue Fula-Pastoren und weiten Kooperationen mit Werken aus. Im Juli 2026 startet eine Arbeitsgruppe für den Neuanfang der Arbeit unter den Fulas. Zudem möchten wir ein Schulungs- und Einkehrzentrum bauen.
Ich bin gespannt, wie sich die Arbeit weiter entwickelt. Es ist mir ein Herzensanliegen, die Fulas zu unterstützen. Meine Tätigkeiten liegen im Sensibilisieren, Motivieren, Vernetzen, Schulen und Begleiten von Fula-Pastoren im Senegal.
In meiner Freizeit verbringe ich gerne Zeit mit meinen Enkelkindern. Außerdem mag ich die Gartenarbeit und praktische Arbeiten mit meiner Frau Maria. Ich lese gerne, spiele Schach oder gehe wandern und reisen.
Berichte aus meiner Arbeit
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Einsatzort:
Homebase in Ewersbach (Deutschland)
Tätigkeit:
Berater für Pastoren im Senegal
Mit der Allianz-Mission unterwegs seit 2011
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